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Regulierungs-ECHO KW5: Geleakter Optimismus

admin 4 Feb 10

Geleakter Optimismus. Ein geleaktes Interview sorgte in der vergangenen Woche für frischen Wind im Wartesaal des Bitcoin ETF. Ein Mitglied der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC hat im Gespräch mit Congressional Quartely bekundet, dass die Zulassung eines börsengehandelten Bitcoin Fonds nur noch eine Frage der Zeit sei.

Jene, die auf den Start der Bitcoin-Future-Börse Bakkt warten, konnten sich indes über verheißungsvolle Insider-Aussagen freuen. Glaubt man diesen, steht ein Launch der Trading-Plattform in absehbarer Zeit bevor – möglicherweise bereits im März.

Bilaterale Blockchain-Allianz in Nordamerika

Während sich SEC und CFTC in den USA mit den neuen Krypto-Finanzprodukten auseinandersetzen, hat sich in Nordamerika eine bilaterale Blockchain-Allianz formiert. Frei nach dem Motto „gemeinsam sind wir stärker“ haben sich die US-amerikanische Kammer für Digitalen Handel und die kanadische Blockchain Association zusammengetan. Die Zusammenarbeit soll dem Blockchain-Ökosystem eine einheitliche Stimme verleihen und den Dialog mit den nordamerikanischen Regulierungsbehörden fördern.

SEC will die Blockchains durchleuchten

Neben der Causa Bitcoin ETF zerbricht sich die SEC zudem den Kopf über die Pseudonymität der größeren Blockchains. Deshalb hat die Börsenaufsichtsbehörde eine offizielle Ausschreibung initiiert, die Wege offenbaren soll, wie man die Blockchain-Daten der größeren Kryptowährungen in ein überprüfbares Format bringen kann. Dabei geht es ausdrücklich auch um Attributionsdaten, die Auskunft darüber geben, wem welche Wallet gehört.

Blockchain Awareness auf der arabischen Halbinsel

In Dubai findet vom 10. bis 12. Februar der siebte „World Government Summit“ statt. Veranstaltet wird der Finanz-Gipfel vom Finanzministerium der Vereinten Arabischen Emirate. Am ersten Tag diskutieren hochrangige Vertreter aus Finanzwesen und -politik über die Auswirkungen der Blockchain-Technologie und von digitalen Assets auf kleine und mittelgroße Unternehmen. Allerdings soll das hinter geschlossenen Türen geschehen, schreibt die lokale Zeitung Gulf Today. Am zweiten Tag steht unter anderem die Frage, welche Rolle digitale Assets in der Entwicklungshilfe spielen können, auf der Agenda. Diese Diskussion wird immerhin öffentlich abgehalten.

Seoul: Strammer Marsch in Richtung Blockchain Hub

Derweil arbeitet die südkoreanische Hauptstadt Seoul weiterhin beflissentlich daran, zu einem Blockchain-Zentrum zu werden. Dafür hat Bürgermeister Park Won-soon bereits im vergangenen Jahr umgerechnet knapp 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Aktuell arbeitet ein hundertköpfiges Team von Entwicklern, Projektmanagern, Wirtschaftsvertretern sowie Studenten an Blockchain-Lösungen für integriertes Management, digitale Dokumentenverifizierung und automatisierte Auftragszahlungen.

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